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Webdoku: Bloggen als Beruf

Geld verdient sich beim Bloggen nicht von alleine! Es reicht eben nicht, seinen Trainingspost mit ein paar netten Bilder von sich in Sportklamotten zu bebildern, um es Turnschuhe und Equipment von renommierten Sportherstellern hageln zu lassen. Wir haben uns mit drei Bloggern über die Professionalisierung und die Monetarisierungsmöglichkeiten von Blogs unterhalten. Alle drei bringen die Substanz eines erfolgreichen Blogs auf einen Nenner: Bloggen ist Arbeit. Erfolgreiche Blogger zeichnen sich durch Kontinuität, stete Aktivität, einen präzisen Redaktionsplan und professionelle Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus. Die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen sollte selbstverständlich sein. Uns interessierte ob es Wochen, Monate, Jahre braucht, bis man mit seinem Blog Geld verdienen kann? Ob man vom Vollzeitbloggen leben kann? Wie viel Zeitaufwand steckt wirklich hinter einem Blog?  Wie wird Social Media strategisch eingebunden und die eigene Reichweite analysiert und gestärkt? Die Antworten verpackten wir in Form einer Webdoku, die wir mit Klynt umgesetzt haben. Dies erlaubt dem User mehr Interaktivität und uns mehr narrative Freiheit. Für das Konzept, die Recherche der Interviewpartner, die Drehs, die Post-Production und die Umsetzung in Klynt gaben wir uns …

Kurzfilm “ „

  Zwei sich fremde Menschen. Eine Nacht, wenige gemeinsame Stunden. Wortlose Blicke, die das Gegenüber erkunden, abtasten. Neugierig, zuerst zurückhaltend, dann immer vertrauter.    

Die neuen Langzeitstudenten

Die Regelstudienzeit für geisteswissenschaftliche Bachelorstudiengänge liegt bei sechs Semestern. Doch drei Jahre reichen nicht, um wertvolle Berufspraxis zu sammeln. Immer mehr Studierende müssen die Regelstudienzeit überschreiten, um den Einstieg in die Arbeitswelt zu schaffen.   Der typische Langzeitstudent wählt grün, engagiert sich im AStA und fährt oft Fahrrad. Die Abende verbringt er in verrauchten Bars oder WG-Küchen, bei philosophischen Diskussionen mit seinen Freunden. Das Seminar morgens um elf lässt er sausen. Viel zu früh! Er hat sich eh kürzlich überlegt, das Fach zu wechseln – nochmal. Dieses Klischeebild eines Langzeitstudenten stammt aus der Zeit vor der Bologna-Reform. Die Studenten von heute studieren auf Bachelor statt Magister. Das Studium ist verschulter, die Flexibilität von damals fehlt. Anstelle von Scheinen sammelt man jetzt ECTS-Punkte. 180 sind es in der Regel bis zum Bachelorabschluss, 30 pro Semester. Laut einer Pressemitteilung des statistischen Bundesamtes schafften es im Prüfungsjahr 2012 jedoch nur knapp 40 Prozent der Studierenden, ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit abzuschließen. Die Gründe sind vielfältig: zeitintensive Nebenjobs, chronische Krankheiten oder Behinderungen, familiäre Verpflichtungen. Doch ein Teil der Studierenden …

Die Banalität der Privatsphäre

Während sich Senioren bei Facebook anmelden und Mittvierziger WhatsApp (und die ungemein praktischen WhatsApp-Gruppen) für sich entdecken, sind diese Apps unter Teenagern schon wieder out.  Sie nutzen neue Apps wie Snapchat oder YouNow, um mit Freunden und Fremden zu kommunizieren. Oft präsentieren sie dabei ganz banale Dinge: Die NutzerInnen fotografieren etwa ihr Mittagessen, filmen sich beim Chillen mit Freunden oder erzählen der Kamera von ihrem Tag. Eigentlich ja nichts schlimmes, oder? Sollte man sich Sorgen machen, dass sie diese Informationen ins Internet stellen? Oder ist es nicht trotzdem privat, auch wenn es banal ist? Diesem Phänomen sind wir in einem rund vierminütigen Radiobeitrag auf den Grund gegangen, den ihr euch im Player anhören könnt: