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Webdoku: Bloggen als Beruf

Geld verdient sich beim Bloggen nicht von alleine! Es reicht eben nicht, seinen Trainingspost mit ein paar netten Bilder von sich in Sportklamotten zu bebildern, um es Turnschuhe und Equipment von renommierten Sportherstellern hageln zu lassen. Wir haben uns mit drei Bloggern über die Professionalisierung und die Monetarisierungsmöglichkeiten von Blogs unterhalten. Alle drei bringen die Substanz eines erfolgreichen Blogs auf einen Nenner: Bloggen ist Arbeit. Erfolgreiche Blogger zeichnen sich durch Kontinuität, stete Aktivität, einen präzisen Redaktionsplan und professionelle Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus. Die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen sollte selbstverständlich sein. Uns interessierte ob es Wochen, Monate, Jahre braucht, bis man mit seinem Blog Geld verdienen kann? Ob man vom Vollzeitbloggen leben kann? Wie viel Zeitaufwand steckt wirklich hinter einem Blog?  Wie wird Social Media strategisch eingebunden und die eigene Reichweite analysiert und gestärkt? Die Antworten verpackten wir in Form einer Webdoku, die wir mit Klynt umgesetzt haben. Dies erlaubt dem User mehr Interaktivität und uns mehr narrative Freiheit. Für das Konzept, die Recherche der Interviewpartner, die Drehs, die Post-Production und die Umsetzung in Klynt gaben wir uns …

Die Digitalisierung der Musikproduktion

Wie entsteht Musik?  Man sitzt heute nicht mehr – wie man es sich so romantisch vorstellt – alleine bei Kerzenlicht, mit einer Flasche Wein und der Gitarre im Wohnzimmer und schreibt neue Lieder. Man verbringt auch nicht mehr Stunden in einem muffigen Kellerloch, um sich zusammen mit seiner Band bei jeder Probe zu betrinken, wodurch die Songs dann erst so richtig „authentisch“ werden. Nein, heute sitzt man – ob Elektro, Rock oder Metal – alleine vorm PC und macht da seine Musik. Komponieren, aufnehmen, abmischen, das ist alles problemlos am privaten Computer und im kleinen günstigen Heimstudio möglich. Ein gebrauchtes Audiointerface plus gebrauchte Monitorboxen plus Mikro plus Aufnahmeprogramm ist für unter 1000€ zu haben und nur ein wirklicher Experte mit einer wirklichen High-End-Anlage kann am Ende noch einen Unterschied zur Produktion aus einem professionellen Studio erkennen – vorausgesetzt man weiß was man da macht.

Die Banalität der Privatsphäre

Während sich Senioren bei Facebook anmelden und Mittvierziger WhatsApp (und die ungemein praktischen WhatsApp-Gruppen) für sich entdecken, sind diese Apps unter Teenagern schon wieder out.  Sie nutzen neue Apps wie Snapchat oder YouNow, um mit Freunden und Fremden zu kommunizieren. Oft präsentieren sie dabei ganz banale Dinge: Die NutzerInnen fotografieren etwa ihr Mittagessen, filmen sich beim Chillen mit Freunden oder erzählen der Kamera von ihrem Tag. Eigentlich ja nichts schlimmes, oder? Sollte man sich Sorgen machen, dass sie diese Informationen ins Internet stellen? Oder ist es nicht trotzdem privat, auch wenn es banal ist? Diesem Phänomen sind wir in einem rund vierminütigen Radiobeitrag auf den Grund gegangen, den ihr euch im Player anhören könnt: