Alle Artikel mit dem Schlagwort: Berufseinstieg

030 war gestern, ist heute und bleibt morgen

Teil 4 (Hier gehts zu Teil 1, 2 und 3) Ich kann mich noch daran erinnern wie ich mich im frühen Sommer zu meiner Liebelings-Elisa umgedreht habe und  sagte: „Ich hoffe, dass ich in Berlin eine kleine Sommerliebe finde.“ Man macht sich immer Gedanken, wenn man einen weiteren großen Schritt im Leben geht. Wie wird das wohl sein? Werde ich den Aufgaben gerecht? Werde ich einen guten Eindruck hinterlassen? Werden mir die Stadt und die Arbeit gefallen? Learning Nr. 1: Lass das Leben auf dich regnen. Learning Nr. 2: Wem hilft´s? Learning Nr. 3: Du bist das Spiegelbild deines Gegenüber. Also lächle. Learning Nr. 4: Hast du ein gutes Team an deiner Seite kannst du alles erreichen. Learning Nr. 5: Einen Fehler zu machen ist vollkommen in Ordnung, solange du ihn nur einmal machst und dann daraus lernst. Ich habe in den letzten Monaten unglaublich viel gelernt. Ich hatte das große Glück eine Arbeit zu finden die sich nicht nach Arbeit anfühlt, auch wenn die Stunden endlos sind und ein Sonntag grundsätzlich nicht ohne beantwortete Emails …

Die neuen Langzeitstudenten

Die Regelstudienzeit für geisteswissenschaftliche Bachelorstudiengänge liegt bei sechs Semestern. Doch drei Jahre reichen nicht, um wertvolle Berufspraxis zu sammeln. Immer mehr Studierende müssen die Regelstudienzeit überschreiten, um den Einstieg in die Arbeitswelt zu schaffen.   Der typische Langzeitstudent wählt grün, engagiert sich im AStA und fährt oft Fahrrad. Die Abende verbringt er in verrauchten Bars oder WG-Küchen, bei philosophischen Diskussionen mit seinen Freunden. Das Seminar morgens um elf lässt er sausen. Viel zu früh! Er hat sich eh kürzlich überlegt, das Fach zu wechseln – nochmal. Dieses Klischeebild eines Langzeitstudenten stammt aus der Zeit vor der Bologna-Reform. Die Studenten von heute studieren auf Bachelor statt Magister. Das Studium ist verschulter, die Flexibilität von damals fehlt. Anstelle von Scheinen sammelt man jetzt ECTS-Punkte. 180 sind es in der Regel bis zum Bachelorabschluss, 30 pro Semester. Laut einer Pressemitteilung des statistischen Bundesamtes schafften es im Prüfungsjahr 2012 jedoch nur knapp 40 Prozent der Studierenden, ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit abzuschließen. Die Gründe sind vielfältig: zeitintensive Nebenjobs, chronische Krankheiten oder Behinderungen, familiäre Verpflichtungen. Doch ein Teil der Studierenden …

in medias res

„Irgendwas mit Medien“ ist unter Studierenden eine beliebte Antwort auf die Frage, womit man denn mal seine Brötchen verdienen möchte. Je näher der Abschluss rückt, desto wichtiger ist es, sich damit auseinanderzusetzen, welche Jobs und Berufsfelder sich eigentlich hinter dem Buzzwort der Buzzphrase „Irgendwas mit Medien“ verbergen. Lokaljournalismus oder rechercheintensive Reportagen? Interne Kommunikation im Großkonzern oder doch lieber als Pressestimme einer NGO die Welt retten? In der Reihe in medias res möchten wir im Gespräch mit ehemaligen Studierenden der Medienwissenschaften Berufsfelder und Perspektiven für MeWis vorstellen.