Autor: Simona

Es war einmal ein Land…

… das unter dem Namen „Jugoslawien“ eine vielfältige Mischung aus Kulturen, Religionen und Mentalitäten subsumierte. Heute existiert es nicht mehr. Die bis dato zahlreich ausgetragenen Konflikte fanden Eingang in die Kunst und Architektur und wurden auf außergewöhnliche Art memoriert. Architektur gegen das Vergessen In den Jahren zwischen 1960 und 1980 gab der jugoslawische Staatschef Josip Broz Tito mehrere Monumente bei Architekten in Auftrag, um den Opfern des Faschismus Tribut zu zollen. Diese sind über das gesamte Territorium Ex-Jugoslawiens verstreut und wurden an abgelegenen Stellen in freier Natur platziert. Sie muten surreal, futuristisch und mystisch an und erscheinen wie Schauplätze hybrider Phantasiewelten, in denen Raum und Zeit implodieren. Die Erbauer entschieden sich für eine symbolische Sprache, die frei von nationalen, religiösen oder politischen Färbungen und für eine möglichst viele Menschen verständlich sein sollte.

So schmeckt das Schwabenland

Manchmal haben wir ganz einfache Vorstellungen davon, wie Dinge auszusehen haben. Für Feinschmecker kommt ein guter Single Malt aus Schottland. Feinster Mozarella stammt aus Kampanien. Aber habt ihr schon einmal schwäbischen Whisky probiert? Oder Hohensteiner Albzarella geschlemmt? Ein Stück Heimat auf dem Tisch bedeutet in der Region Schwaben nicht zwangsläufig Maultaschen oder Spätzle. Wie schmeckt eigentlich das Schwabenland? Auf der Spur von unerwarteter heimischer Kulinarik. Eine Sendung von Simona Miladinovic und Tanja Synek.   Dieser Radiobeitrag entstand im Wintersemester 2014/2015 im Rahmen der Lehrredaktion Hörfunk, Master Medienwissenschaft, Universität Tübingen. Das Seminar stand unter dem Motto „Heimat“. Ziel war es, sich des Themas „Heimat“ journalistisch und akustisch anzunehmen und es hörbar zu machen. Das Endprodukt ist hoffentlich eine interessante Radiosendung, die nicht nur in der Heimat, sondern auch unter Fremden gerne gehört wird. Dank gilt Prof. Dr. Jürgen Häusermann von der Eberhard Karls Universität Tübingen, Pia Fruth und Nils Keilmann vom SWR. Darüber hinaus bedanken wir uns bei unseren Gesprächspartnern Helmut Rauscher von der Hohensteiner Hofkäserei, Markus Hofmeister von der Destillerie und Genussmanufaktur Rieger und Hofmeister und Prof. Dr. Roman Lenz von der Hochschule …

What’s your fantasy?

Es ist nicht das, wonach es aussieht!   Goldenes Licht, flauschiger Teppichboden, mintfarbene Wände und eine opulent gerahmte Landschaftsmalerei. Die Szenerie verführt geradezu unschuldig dem pittoresken Anschein eines amerikanischen Vorstadtwohnzimmerkitschs zu verfallen. Wären da nicht einige wundersame Objekte zu verzeichnen – etwa das Filmequipment oder eine nackte Blondine, die ihre Beine vor einer auf dem Teppich sitzenden Brünetten spreizt. Die Arbeiten des Fotografen Larry Sultan aus der Reihe „The Valley“ entstanden in den Jahren von 1998-2004 während der Dreharbeiten von Pornofilmen.