Autor: panoktikum

Webdoku: Bloggen als Beruf

Geld verdient sich beim Bloggen nicht von alleine! Es reicht eben nicht, seinen Trainingspost mit ein paar netten Bilder von sich in Sportklamotten zu bebildern, um es Turnschuhe und Equipment von renommierten Sportherstellern hageln zu lassen. Wir haben uns mit drei Bloggern über die Professionalisierung und die Monetarisierungsmöglichkeiten von Blogs unterhalten. Alle drei bringen die Substanz eines erfolgreichen Blogs auf einen Nenner: Bloggen ist Arbeit. Erfolgreiche Blogger zeichnen sich durch Kontinuität, stete Aktivität, einen präzisen Redaktionsplan und professionelle Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus. Die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen sollte selbstverständlich sein. Uns interessierte ob es Wochen, Monate, Jahre braucht, bis man mit seinem Blog Geld verdienen kann? Ob man vom Vollzeitbloggen leben kann? Wie viel Zeitaufwand steckt wirklich hinter einem Blog?  Wie wird Social Media strategisch eingebunden und die eigene Reichweite analysiert und gestärkt? Die Antworten verpackten wir in Form einer Webdoku, die wir mit Klynt umgesetzt haben. Dies erlaubt dem User mehr Interaktivität und uns mehr narrative Freiheit. Für das Konzept, die Recherche der Interviewpartner, die Drehs, die Post-Production und die Umsetzung in Klynt gaben wir uns …

Redaktions-Fundstücke im September

Mit Musik durchs Herbstlaub Elisa: Nicht neu, aber immer wieder schön anzusehen und anzuhören. It´s nothing as it seems. Und wer könnte einer Band wiederstehen, die sich Aale nennen? Leo: Dieses Lied bringt mich in stressigen Situationen immer wieder runter. Augen schließen, durchatmen, bis 10 zählen und auf einmal merkt man, dass alles Sinn macht. Bunte Bilder für graue Tage Jo: Ist zwar schon über fünf Jahre alt, aber trotzdem noch einer der innovativsten Werbespots: Er integriert den Zuschauer ins Geschehen und beleidigt ihn dabei auch noch. Trotzdem und obwohl man weiß, dass man sich von Werbung eigentlich nicht beeinflussen lassen sollte, möchte man irgendwie wissen, wie Old Spice denn nun eigentlich riecht. Kato: Mr. Robot: Der menschenscheue Elliot ist Mitarbeiter einer IT-Sicherheitsfirma bei Tag, taltentierter Hacker bei Nacht. Eines Tages wird er von einer Hackergruppe kontaktiert – ihr Ziel ist kein geringeres als eine Revolution. Vielversprechender Plot, viele „WTF?!„-Momente und unerwartete Wendungen im Verlauf der ersten Staffel. Definitiv sehenswert! Elisa: Ich lache selten, wenn etwas lustig sein soll, aber Das Orakel von Selfie ist …

Redaktions-Fundstücke im August

Lesestoff für die Hängematte Elisa empfiehlt euch das Buch „Makarionissi“ von Vea Kaiser. Wieso, sagt sie euch am besten selbst: „Ich habe das Buch so gierig verschlungen wie ein Betrunkener den lang ersehnten Döner nach einer Partynacht. Wunderbar geschrieben. Das Leben schillert in dieser Geschichte in all seinen Facetten.“ Wer sich jetzt schleunigst diesen literarischen Döner gönnen will, kann das hier tun.  Das transform Magazin ist seit Jahren die erste Zeitschrift, für die Bianca Geld ausgegeben hat. Und das hat sich gelohnt. Finanziert durch crowdfunding schreiben junge Redakteure zu relevanten, interessanten Themen – und das mit wunderschönem Layout. In der ersten Ausgabe geht’s um alle Facetten und die Zukunft von Arbeit. Wer lieber digital schmökert, ist dank Kato gut beraten. Sie empfiehlt diesen Artikel  auf Impressionista. Darin schreibt die Bloggerin Christina über den Berufsanfang nach der Uni als Geisteswissenschaftler. Aktuell nimmt sie das Unwort „Beschäftigungsfähigkeit“ auseinander. Sehr witzig fand Kato außerdem die Kaffeefahrt, die die Mädels von Endemittezwanzig ins tschechische Marienbad unternommen haben. In einem Bus voller Rentner, mit Helene Fischer aus den Bordlautsprechern. Zum Artikel …

in medias res

„Irgendwas mit Medien“ ist unter Studierenden eine beliebte Antwort auf die Frage, womit man denn mal seine Brötchen verdienen möchte. Je näher der Abschluss rückt, desto wichtiger ist es, sich damit auseinanderzusetzen, welche Jobs und Berufsfelder sich eigentlich hinter dem Buzzwort der Buzzphrase „Irgendwas mit Medien“ verbergen. Lokaljournalismus oder rechercheintensive Reportagen? Interne Kommunikation im Großkonzern oder doch lieber als Pressestimme einer NGO die Welt retten? In der Reihe in medias res möchten wir im Gespräch mit ehemaligen Studierenden der Medienwissenschaften Berufsfelder und Perspektiven für MeWis vorstellen.