Autor: Leo

030 war gestern, ist heute und bleibt morgen

Teil 4 (Hier gehts zu Teil 1, 2 und 3) Ich kann mich noch daran erinnern wie ich mich im frühen Sommer zu meiner Liebelings-Elisa umgedreht habe und  sagte: „Ich hoffe, dass ich in Berlin eine kleine Sommerliebe finde.“ Man macht sich immer Gedanken, wenn man einen weiteren großen Schritt im Leben geht. Wie wird das wohl sein? Werde ich den Aufgaben gerecht? Werde ich einen guten Eindruck hinterlassen? Werden mir die Stadt und die Arbeit gefallen? Learning Nr. 1: Lass das Leben auf dich regnen. Learning Nr. 2: Wem hilft´s? Learning Nr. 3: Du bist das Spiegelbild deines Gegenüber. Also lächle. Learning Nr. 4: Hast du ein gutes Team an deiner Seite kannst du alles erreichen. Learning Nr. 5: Einen Fehler zu machen ist vollkommen in Ordnung, solange du ihn nur einmal machst und dann daraus lernst. Ich habe in den letzten Monaten unglaublich viel gelernt. Ich hatte das große Glück eine Arbeit zu finden die sich nicht nach Arbeit anfühlt, auch wenn die Stunden endlos sind und ein Sonntag grundsätzlich nicht ohne beantwortete Emails …

Du bist das Spiegelbild deines Gegenübers

Morgens aufgewacht und irgendwie hat man das Gefühl, dass der kommende Tag einfach nichts wird. Die Sonne scheint nicht prachtvoll genug, die Vögel nerven total mit ihrem Rumgesinge. Eigentlich hatte man sich nichts anderes vorgenommen, als den Tag mit einem guten Buch im Park zu verbringen, da stellt man fest, dass das Buch einfach nur kacke ist –anscheinend kann nichts die Mundwinkel dazu bringen, sich nach oben zu heben. Die maulige Verkäuferin in der Bäckerei verbessert die Stimmung nicht wirklich, der Typ der gerade vorbeilief gab einem das Gefühl, dass man diese Hose besser nicht hätte anziehen sollen und durch den Prof in der Uni lernt man sehr geduldig zu sein… Der Kaffee zu heiss, der Kuchen zu teuer und irgendwie ist die Schnalle von Kellnerin zu den anderen Gästen viel netter als zu einem selbst. Ha! Dann bekommt sie eben auch nur kurze, blaffende Antworten. Trinkgeld? Vergiss es! Dafür bekommt man dann auch kein Tschüss. Den Laden betritt man ganz bestimmt nie wieder!   At worst I feel bad for a whole But then …

Welcome to Berlin!

Teil 2 (hier gehts zu Teil 1) Die erste Woche im heißen Berlin habe ich geschafft. Schon jetzt habe ich mein Lieblingscafé gefunden, in dem ich mir – hin und wieder – einen großartigen schwarzen Kaffee schmecken lasse. Auch jetzt sitze ich wieder hier drin, Berlin hat sich wieder auf ca 38 Grad aufgeheizt, mein CousCous-Salat ist schon aufgegessen und ich mache mir Gedanken über die letzten sieben Tage. Ach, Berlin, du kannst so hässlich sein! Nach einer endlos langen Fahrt vom Neckar zur Spree habe ich am Sonntag erstmal versucht, mich in meiner neuen Heimat Neukölln zurechtzufinden. Kulturschock wäre zu viel gesagt, aber den ein oder anderen entgleisten Gesichtsausdruck hatte ich ganz bestimmt. Menschen, die mit Hunden rumknutschen, sieht man ja auch doch nicht alle Tage. Die S- und U-Bahnen warten fast genau vor meiner Haustür auf mich, deswegen ist es auch kein Problem, den roughen Charme von Neukölln gegen die trendy Seiten Kreuzbergs, oder durch das friedliche Herz Friedrichhains einzutauschen. elefunds – Es geht los! Sonntag Nachmittag. Nach einem kleinen Umweg (ca. 1h :)) …

Good morning, Prenzlauer Berg!

Teil 1 Kennt ihr das Gefühl, das ihr am Weihnachtsmorgen als Kind immer hattet? Diese Schmetterlinge die in eurem Bauch Achterbahn gefahren sind, weil ihr wusstest, dass der Abend etwas Zauberhaftes, Aufregendes und Neues für euch hat und ihr es nicht erwarten könnt zu erfahren was es ist!? Mit viel Respekt und Vorfreude sitze ich hier im Bus und gehe einer neuen Herausforderung entgegen. Seit schon fünf Stunden schaue ich aus dem Fenster, der Himmel ist etwas grau und bewölkt – die Landschaft rast auf der A9 an mir vorbei. Manchen von meinen Schmetterlingen ist es ein wenig schlecht, da der Busfahrer eindeutig seinen Führerschein in Bulgarien betrunken am Sonnenstrand gekauft hat, aber die übrig gebliebenen gesunden Schmetterlinge tanzen Salsa!

„Your Net“ 2015 = „Your Sex“ 2015?

Bei der „Your Net“- Konferenz soll vor allem jungen Mediennutzern ein verantwortungsbewusster und selbstschützender Umgang mit dem Internet vermittelt werden. Es geht darum, Fragezeichen zu löschen und viele Ausrufezeichen rund um die Themen Datenschutz, Medienrecht, Internetsucht etc. zu hinterlassen. Diese kostenfreie Tagung wird  in unregelmäßigen Abständen vom Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) veranstaltet. Die gemeinnützige Gesellschaft (GmbH) wurde im Jahr 2011 von der Deutschen Post AG und dem damaligem Gründungsschirmherrn Bundespräsident Joachim Gauck, mit dem ausdrücklichen Ziel vertrauliche und sichere Kommunikation im Internet zu fördern, gegründet. Das hört sich erstmal ziemlich zäh an. Genau das Gegenteil war der Fall!